Posed
2008, 90 min, 4 Performer
In "Posed" untersucht Christoph Winkler gemeinsam mit vier Performern aus dem zeitgenössischen Tanz, Schauspiel, der Performance-Art und Hiphop-Szene spielerisch die Bedingungen und Produktionsweisen von Kunst. Gleich den Regeln eines Strategiespiels beginnt der künstlerische Prozess immer mit Entscheidungen für oder gegen eine bestimmte Form, eine Ästhetik, einen Inhalt oder ein Medium.
"Posed" reflektiert diese künstlerische Suche nach neuen Perspektiven und Übertragungen aus anderen Kunstgattungen, und findet den Zugang zu neuen ungewöhnlichen Betrachtungsweisen.
| Performance: Florian Bilbao, Marie-Lydie Nokouda, Jörg Schiebe, Mirko Winkel
Konzept/Choreographie: Christoph Winkler Kostüme: Friederike Donath Technik: Milos Vujkovic Produktion: ehrliche arbeit - freies Kulturbüro Presse: k3 berlin Foto & Graphik: frischefotos.com Eine Produktion von Christoph Winkler. Gefördert durch die Kulturverwaltung des Landes Berlin. Unterstützt von Kunsthaus Tacheles und Eliashof. |
"Posed" ist keine Nabelschau, in der Künstler uübers Kunstmachen nachdenken. Jeder Betrachter wird ins Geschehen verwickelt. Und je länger man den muskulösen Florian Bilbao, der sich zwischen den Zuschauerkolonien langsam durch den Raum bewegt, beim Posen beobachtet, desto mehr ruückt durch die Einfluüsterungen der anderen Tänzer man selbst in den Vordergrund dieses spielerischen Storytellings zwischen Erwartung und Vorurteil, Sympathie und Informiertheit. Zitty
Die Inszenierung spielt mit der Tatsache, dass zeitgenössische Kunst zu großen Teilen aus dem Diskurs uüber zeitgenössische Kunst besteht. Also simpel gesagt im beziehungsreichen Reden uüber die Kunst. (...) Winkler frönt in dieser Produktion (...) dem Nachdenken uüber Tanz und Choreografie als eine Abfolge von Entscheidungen und Interventionen. Neues Deutschland
Es erzählt schlicht von der Schönheit der Vielfalt wie von der Beeinflussbarkeit unserer Wahrnehmung. Berliner Morgenpost
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