Baader - Choreographie einer Radikalisierung
Solo, 2011
Baader 2011 im Ballhaus Ost ©frischefotos
Mit dem Solo Baader - Choreographie einer Radikalisierung untersucht Christoph Winkler anhand der Figur des deutschen Terroristen Andreas Baader die Möglichkeit der Darstellung "böser" Charaktere im zeitgenössischen Tanz.
Baader war schon früh ein Meister der Selbstinszenierung. Seine spätere Instrumentalisierung des Körpers als "heiligste Waffe" des Revolutionärs und deren strategischer Einsatz zur Ausführung intellektueller Vorgaben sogar über das eigene physische Ende hinaus macht seine Person zum idealen Sujet tänzerischer Auseinandersetzung.
Ganz sicher ver-körpert Baader einen extremen Charakter. Was aber ist "böse"; wie verändert sich der Begriff Ver-Körperung, wenn man ihn als physische Handlung definiert?
zweiter Trailer: www.tanzforumberlin.de/trailer336.php
Konzept: Christoph Winkler | Tanz: Martin Hansen | Licht: André Schulz | Kostüme: Lisa Kentner & Vivien Wanneck | Maske: Kathleen Kelly | Pressearbeit: K3 Berlin | Produktionsdramaturgie: ehrliche Arbeit - freies Kulturbüro
Eine Produktion von Christoph Winkler in Kooperation mit dem Ballhaus Ost. Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin - Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten Mit Freundlicher Unterstützung von Phase7.
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