Biografie

Christoph Winkler wurde in Torgau geboren, studierte Choreografie an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch” und arbeitet seit 1998 freischaffend in Berlin. Er erhielt Einladungen unter anderem zur Tanzplattform Deutschland 2002 und 2004, zu den Rencontres Chorégraphiques Internationales de Seine-Saint-Denis in Paris 2003 und zu ImPulsTanz Wien 2003 mit einer Neueinstudierung des Stückes "Hinter den Linien” für das Tanztheater Wien.
Von 1999 bis 2006 war Winkler artist in residence der Tanzfabrik Berlin und wurde 2003 zu einer Residenz nach Nancy (F) eingeladen. Ein Ausschnitt seiner Choreografie "Homo Sacer” wurde auf Einladung von Angelin Preljocaj auf der im November 2004 von Arte ausgestrahlten "Dance Celebration” im Maison de la Danse (Lyon) gezeigt.
"Das letzte Duett” mit Ingo Reulecke und Bettina Thiel entstand 2006 in Zusammenarbeit mit dem Staatsballet Berlin. 2007 arbeitete er zum ersten Mal mit jungen Tänzern aus dem Bereich des Urban Dance in "Tales of the Funky”, ein Stück mit jungen Tänzern über Hip-Hop, Kommerz und Casting Shows in den sophiensaelen. Er setzte diese Arbeit fort in 2008 mit "Saal A" und 2009 mit "A Taste of Ra".
BERLIN GOGOS - Agentur für zeitgenössischen GoGo Tanz läuft erfolgreich seit seiner Gründung Anfang 2007 in verschiedenen Formaten. 2008 begann Winkler mit "Posed” außerdem eine neue Reihe an Arbeiten, die den Performance Begriff und Kontext hinterfragen. Diese Reihe wurde Ende 2009 mit "Eine Geschichte" fortgesetzt.
Im Mai 2009 choreografierte er ein neues Stück für das renommierte Toronto Dance Theatre und kehrte ein Jahr später nach Kanada zurück für eine Residency auf Einladung vom Goethe Institute Montreal für die Entwicklung von "Taking Steps". Ebenfalls in 2010 arbeitete er im Rahmen des Projektes Intradance gemeinsam mit der Compagnie ëd physical theatre in St. Petersburg und auf Einladung vom Goethe Institut mit jungen Theatermachern in Alexandria Ägypten.
Im April 2011 zeigte Winkler eine Werkschau seiner Arbeit im Zusammenhang mit der Weltpremiere seiner neuen Arbeit "Böse Körper" in Sophiensaele. Die Reihe "Böse Körper” fand im selben Jahr seine Fortsetzung mit den Solos "Baader - Choroegraphie einer Radikalisierung” (Teil 2 der Reihe) im Ballhaus Ost im Juni und "Maldoror - Amped” (Teil 3) Ende Oktober in den Uferstudios Berlin.